Die Dosis macht das Gift: zu viele SMS tun der Beziehung nicht gut

Kann ein Paar zuviel kommunizieren? Offenbar ja, wenn es um SMS geht

Das weiß jeder: Paare sollen miteinander kommunizieren, denn auch wenn es sich so anfühlen mag, kann niemand die Gedanken des anderen lesen. Was im Kopf der Liebsten vorgeht wissen wir einfach nicht.

Über 80 Prozent aller Paare schreiben sich auch deshalb täglich SMS. Lori Schade und Jonathan Sandberg von der Bringham Young University in Utah behaupten nun:

Je mehr SMS Frauen verschicken, desto besser läuft die Beziehung und je mehr Männer texten umso schlechter. Amerikanische Dating Regeln und auch die Forschungen darüber lieben nun mal die Geschlechter-Klischees. So heißt es in den Forschungsergebnissen:

Warum? Das sagen die Forscher: Männer nutzen SMS eher, um sich aus einer Beziehung zurückzuziehen. Sie ziehen nämlich solche indirekte Kommunikation einer direkten Konfrontation mit der Partnerin vor. Frauen hingegen drücken durch viele SMS aus, dass sie sich in der Beziehung wohl fühlen. Außerdem reagieren die Geschlechter unterschiedlich auf die Anzahl der SMS: Männern sei demnach egal, wie oft sie angetextet werden,

Einmal kurz gerechnet ergibt sich ein Problem: das geht nicht auf (ein Paar erhält ja immer gleich viele SMS), wenn es denn Unterschiede ergibt dann doch nur in der ersten Nachricht also der, die ein Gespräch initiiert. Und da sind wir dann schon wieder bei den typischen US Dating-Regeln, die hierzulande nicht so richtig greifen.

Sicher aber greift auch in Deutschland die Erkenntnis der Forscher, dass Beziehungsprobleme nicht auf wenigen Zeichen diskutiert werden sollten. Hier bleibt einfach zu viel Spielraum für Eigeninterpretationen und nach wie vor gilt in der Kommunikation: wichtig ist, was der Empfänger versteht und nicht was der Sender sagen will.

Deshalb stimmt dieser Rat: „Wer nichts Nettes mitzuteilen hat, sollte einfach gar keine SMS verschicken.“

Share on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterShare on TumblrShare on Facebook
Umfrage zum Weltnichtrauchertag: Raucher gehen gar nicht
Liebe 2.0: Werden wir in Zukunft anders lieben als heute?
-->