Working for Love

Nie zuvor war es so leicht, Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen. Und nie zuvor wurden Menschen so lange hingehalten und kommentarlos verlassen.

Wisch und weg?

Bindungsverhalten und Bindungsprobleme

In früher Kindheit wird unser Bindungsverhalten geprägt. Die Bindungstheorie von John Bowlby besagt, dass – weil Babys ohne Eltern oder Bezugspersonen, die sich um sie kümmern, nicht lebensfähig sind, – die Art, wie wir Zuwendung in den ersten Lebensjahren erfahren, unser späteres Bedürfnis nach Nähe und Distanz in unseren Beziehungen prägt. Neue Erkenntnisse ergeben, dass darüber hinaus die eigene Beziehungshistorie und der jeweilige Beziehungspartner und dessen Bindungsverhalten eine Rolle für das eigene Bindungsverhalten spielen.

Warum geraten manche ständig an den falschen Partner – oder behaupten das zumindest?

Niemand gerät an den falschen Partner. Den sucht man sich selbst aus. Wir wählen jeden Moment Partner ab und entscheiden: Diese Person lasse ich nicht näher an mich heran. Lassen wir sie doch heran, dann entscheiden wir das bewusst. Wen wir sexuell anziehend und wen wir als Beziehungspartner geeignet finden, ist von sehr vielen Faktoren ausschlaggebend. Manchmal wird das auch als Beuteschema bezeichnet. Wer immer wieder erlebt, sich mit Partnern einzulassen, mit denen keine Beziehung möglich ist, sollte sich dieses Muster bewusst werden und dagegen steuern, um nicht dauerhaft frustriert zu werden. Niemand würde, sobald er bemerkt hat, dass nicht beleuchtete Taxen nicht anhalten, weiterhin besetzten Wagen winken. Wozu? Wenn also jemand immer wieder an vermeidende Bindungstypen gerät, die sagen: „Ich weiß nicht, ob ich eine Beziehung möchte …“ Oder: „Eigentlich brauche ich mehr Freiraum …“ – Einfach weiterziehen lassen. Das sind sozusagen „besetzte“ Taxen.

Der plötzliche Kontaktabbruch – die Plage unserer Zeit

Worauf kann man sich verlassen beim Dating? Dass man sich auf niemanden verlassen kann. Plötzlicher Kontaktabbruch, Ghosting: die Angst vor Konfrontation und Unverbindlichkeit machen Dating und Partnersuche für eine Generation zu einer qualvollen und oft auch traumatisch erlebten Erfahrung

Es braucht heute nur wenig Mut, um Kontakte zu knüpfen, denn alle Dating-Apps versuchen, es dem Single so leicht wie möglich zu machen. Die Partnervorschläge sind ausgewählt und signalisieren: mit diesem Menschen ist eine Beziehung möglich. Außerdem ist die Gefahr minimiert, sich einen Korb zu holen: Tinder matcht nur Personen, die sich gegenseitig attraktiv finden. Partnersuche wird so erheblich sicherer als ein Flirt in der Bar.

Doch wer nie Frustration erlebt, der lernt auch nicht mit Rückschlägen umzugehen und vermeidet Konfrontation. Eine denkbar schlimme Konfrontation ist eine Zurückweisung. Für den Zurückgewiesenen sowieso, jedoch auch für den, der zurückweist. Kaum jemand möchte nämlich jemanden zurückweisen und ganz sicher möchte er sich nicht dessen Reaktion auf die Zurückweisung aussetzen. Die Folge: eine ganze Generation pflegt mittlerweile den plötzlichen Kontaktabbruch. Stichwort: Ghosting.

Wenn ihnen die Realität Angst bereitet, dann flüchten viele Menschen in Fantasiewelten und vermeiden so den Stress der Wirklichkeit. Das Internet ist ein Zufluchtsort geworden, in dem man gleichzeitig Kontakt halten kann mit einer Person – obwohl man sie im wahren Leben meidet. Aus diesem Widerspruch entwickeln sich Verhaltensweisen wie Benching: Eigentlich ist klar, dass die auf die Bank geschobene Person kein passender Beziehungskandidat ist, aber es ist ja nicht aufwändig, rasch ein paar Bilder und Postings zu liken und immer wieder zu versprechen: „Wir müssen uns unbedingt wieder treffen!“

Lässt sich Beziehungsfähigkeit lernen?

Bindungskompetenz lässt sich lernen. Also Kommunikationsformen, die 5 Sprachen der Liebe, die Bedeutung und dann das Schaffen von gemeinsamen Werten, das Interesse an den Lebenszielen des Partners und die Unterstützung, diese zu erreichen. Im besten Fall hat das Elternhaus das bereits erledigt durch ein Rollenvorbild. Dieses Glück hatte jedoch nicht jeder. Dann muss man selbst aktiv werden. Beispielsweise durch Coachings oder der Beschäftigung mit Ratgebern. Man kann aber auch darauf achten, von authentischen Vorbildern Inspiration zu erhalten, also zu fragen: Was machen andere Paare anders als ich/wir? Ist das ein möglicher Weg, den ich ausprobieren möchte? Am Ende ist die positive Erfahrung der beste Lehrmeister. Wer sein Liebesleben immer nur als Achterbahn erlebt hat, der wird überrascht sein, wie erholsam eine ruhige, unaufgeregte Beziehung ist – und wie gut die tut, ganz ohne Drama und Abstürze und Zweifel.

Das Klischee sagt: Die Frau mit dem eher ängstlichen Bindungsverhalten gerät an den Mann mit dem eher vermeidenden Bindungsverhalten. Das bedeutet: Sie sucht Nähe, leidet vielleicht sogar unter Verlustangst. Er hingegen will seine Freiheit nicht aufgeben und leidet unter Bindungsangst und zieht sich zurück, sobald die ihm zu nahe kommt. Diese Dynamik bestätigt sich, keine Frage, beim Blick auf die Statistik: Bei der Partnersuche, vor allem bei den unter 30 Jährigen. Später wiederholt sich diese in Beziehungen, denken Sie an Kinder, die eine Beziehung zusammenhalten sollen. Später dreht sich das aber. Gerade Frauen, die ab Mitte 40 und Anfang 50 negative Beziehungserfahrungen gemacht haben, zeigen oft starke bindungsängstliche Verhaltensweisen. Da sind es dann die Männer, die sich Nähe wünschen und zurückgewiesen werden.

Beziehung retten? Der kleine Beziehungs-Workshop für Paare

Furcht vor Stillstand ist der Gegenspieler der Furcht vor Veränderung

Es ist eine Frage der Persönlichkeit, ob Ihnen nun Veränderung mehr zusagt als Beständigkeit. Daran haben Ihre Eltern an einen Anteil, Ihre individuellen Erfahrungen, Ihre persönlichen Prägungen. Jeder ein klein wenig anders als andere. Deshalb wird Ihre Haltung sich auch mindestens ein klein wenig von der Ihres Partners unterscheiden. Wenn Sie zurückblicken auf frühere Beziehungen, erkennen Sie möglicherweise ein Muster. Empfanden Sie damals stärker einen Wunsch nach Veränderung als heute? Oder den nach Beständigkeit? Hat sich Ihre Haltung verändert? Diese Tipps können Ihre Beziehung retten.

Idee für Ihren Hochzeitstag oder Jahrestag

Sie kennen es vielleicht aus Ihrem Beruf: Workshops zu Teambildung sind dann besonders erfolgreich, wenn sie ohne Leidensdruck durchgeführt werden. Sie planen einen Ausflug nach Hamburg? Warum investieren Sie nicht nur in den Bummel über die Reeperbahn, sondern auch zwei Stunden in Ihre Beziehung? Paarberatung kann so viel Spaß machen wie ein Musical-Besuch! Fragen Sie mich gerne nach Terminen.

Der erste Schritt für eine Verbesserung der Partnerschaft ist eine Verbesserung der Gesprächskultur. Wie Beziehungsgespräche führen, wie richtig streiten, wie konstruktive Lösungen finden? In meinem Online Coaching Kurs „Die Sprache der Liebe“ lernen Sie in zehn Lektionen sich und Ihren Partner besser kennen. Ohne Terminvereinbarung, ohne Aufwand, alleine oder gemeinsam mit Ihrem Partner, modern, zeitgemäß und günstig. Ideal, um eine Paarberatung oder ein Beziehungscoaching zu testen.

Generation beziehungsunfähig: Diagnose „Beziehungsunfähigkeit“ – Testen Sie Ihr Bindungsverhalten 

Befürchten Sie, dass Sie selbst beziehungsunfähig sind oder sind Sie mit einem Partner zusammen, der unter Beziehungsunfähigkeit leidet?

Beziehungsunfähigkeit Test

Bindungsverhalten ist so etwas wie unsere Programmierung, wie wir auf Menschen zugehen und welche Menschen wir uns möglichst nahe wünschen. Deshalb Programmierung, weil es bereits sagt, dass diese veränderbar ist. In dem Online Kurs „Bin ich beziehungsunfähig? Stimmt etwas nicht mit mir?“, finden Sie heraus, wie Ihr Bindungsverhalten programmiert ist. Und welche Möglichkeiten für Veränderungen Sie haben.

Diagnose beziehungsunfähig

Um Verletzungen zu vermeiden, entwickeln Menschen Schutzstrategien. Wer überzeugt ist, „nicht gut genug zu sein“, der wird Verhaltensweisen entwickeln, Zurückweisungen zu vermeiden. Möglicherweise indem er Nähe erst gar nicht zulässt. Wer das Schlimmste annimmt, kann nicht enttäuscht werden – aber auch niemals wirklich glücklich werden. Wenn Sie dich fragen: Beziehungsunfähig – Was stimmt nicht mit mir?, dann sollten Sie herausfinden, was es damit auf sich hat. Denn das Leben ist zu kurz für unglückliche Beziehungen und schmerzhafte Partnersuche.

beziehungsunfähig? Der Test

Online Kurs: Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?

Ich habe einen Online Kurs entwickelt, der basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen Ihnen Antworten geben wird. Wie erlebe ich meine Beziehung? Ist meine Beziehung beständig? Wie steht es um die Leidenschaft? Müssen wir unsere Beziehung beenden? Tut mein Partner mir wirklich gut? In meinem Online Kurs „Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?“ finden Sie vier Tests mit insgesamt über 200 Fragen, die Ihnen Ihre Entscheidung nicht abnehmen, aber sehr viel leichter machen werden.

Persönlichkeitstest: Woran bin ich mit ihm?

Kein „Liebestest“, sondern eine seriöse Einschätzung der Beziehungspersönlichkeit Ihres neuen Partners. In meiner Arbeit liegt ein Schwerpunkt auf dem Bindungsverhalten und den negativen Überzeugungen und Glaubenssätzen, die zu Ängsten und zu Schutzstrategien vor erneuten Verletzungen führen. Darauf basierend habe ich den Test entwickelt: Woran bin ich mit ihm? Ist er der Falsche oder der Richtige? Er ermöglicht Ihnen Antworten auf die Fragen: Was treibt ihn an? Was macht ihn glücklich? Wonach strebt er? Denn wenn Sie dies wissen, dann können Sie entscheiden, ob sich das für Sie langfristig gut anfühlen wird.

Online Kurs: Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?

Im Online Kurs „Gehen oder bleiben? Woran erkennen Sie, ob eine Beziehung zu Ende ist?“ finden Sie fünf Tests mit insgesamt über 200 Fragen, die Ihnen Ihre Entscheidung nicht abnehmen, aber sehr viel leichter machen werden.

Persönlichkeitstest: Woran bin ich mit ihm?

Kein „Liebestest“, sondern eine seriöse Einschätzung der Beziehungspersönlichkeit Ihres neuen Partners. In meiner Arbeit liegt ein Schwerpunkt auf dem Bindungsverhalten und den negativen Überzeugungen und Glaubenssätzen, die zu Ängsten und zu Schutzstrategien vor erneuten Verletzungen führen. Darauf basierend habe ich den Test entwickelt: Woran bin ich mit ihm? Ist er der Falsche oder der Richtige? Er ermöglicht Ihnen Antworten auf die Fragen: Was treibt ihn an? Was macht ihn glücklich? Wonach strebt er? Denn wenn Sie dies wissen, dann können Sie entscheiden, ob sich das für Sie langfristig gut anfühlen wird.

Ein Drittel der Deutschen hat den Partner schon einmal betrogen. Warum gehen so viele Menschen fremd?

Die meisten Frauen geben als Grund an, ihr Partner wäre zuwenig aufmerksam. Als weiteren Grund beklagen sie die Kommunikation. Männer würden sich zwar auch eine bessere Kommunikation wünschen, begründen Fremdgehen aber überwiegend mit dem Wunsch nach befriedigenderem Sex. Das sich der Partner gehen lässt wiegt für beide Geschlechter gleich schwer. Wer einen Verdacht hat, denkt häufig über einen Treuetest nach.

Test: Ist meine Beziehung sicher?

https://www.eric-hegmann.de/wp-content/uploads/2018/09/Facebook-Banner-Affaere-oder-Seitensprung@2x.png

In diesem Online Kurs erfahren Sie in 5 Lektionen, ob Ihre Beziehung sicher ist sowie die häufigsten Gründe von Frauen und Männern für eine Affäre, wo Betrug eigentlich anfängt, wie sicher Sie sich selbst sein können, wie anfällig Ihre Beziehung ist und warum eine Affäre nicht das Ende sein muss.

-->

You must be logged in to post a comment Login